WJ Westerwald/Lahn in Aktion
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Projekt WJ - Westerwald/Lahn

01.01.2012 - Eine Schule für Ruanda

Zeit: 01.01.2012 - ...
Schwerpunktthema: In Bildung investieren
Ressort: Internationales
Zu diesem Projekt der Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn ist auch der Flyer als Download zu beachten (siehe unten).





1. Projektinformationen

1.1 Kontext / Problemstellung

Die Primarschule Rugalika II befindet sich in Rwandas Südprovinz und ist von Kigali aus in ca. 75 Minuten zu erreichen. Nach Verlassen der geteerten Hauptstraße führen die letzten Kilometer über eine gut befahrbare Piste. Derzeit wird die Schule von ca. 1194 Schülerinnen und Schülern besucht (633 Mädchen und 561 Jungen). Insgesamt unterrichten 17 Lehrerinnen und Lehrer in Rugalika.

Während unseres Erstbesuchs im Januar 2012 präsentierten sich Lehrer als auch Schüler sehr engagiert, was die Erweiterung und Verbesserung der Schule sowie der Unterrichtsbedingungen angeht. So hat man bereits in Eigeninitiative begonnen, baufällige Klassenräume zu renovieren.

Seit mehr als 10 Jahren unterhält die Primarschule in Rugalika eine Schulpartnerschaft mit der Domholzschule in Limburgerhof. Der dem Koordinationsbüro vorliegende Antrag des ruandischen Partners aus Rugalika stammt von Oktober 2011. Darin bittet die Primarschule um Unterstützung beim Bau von fünf neuen Klassenräumen.

Problemstellung

Einige Gebäude der EP Rugalika II sind nicht mehr nutzbar und müssen über kurz oder lang abgerissen werden. Weitere Unterrichtsräume sind dringend renovierungsbedürf- tig. Hinzu kommt die immens hohe Schülerzahl. Über zwei „Unterrichtsschichten“ sind mehr als 1100 Kinder auf zehn Klassenzimmer verteilt, im Schnitt also 55 Schülerinnen und Schüler pro Klasse. Wie oben bereits erwähnt hat die Schule begonnen, vier bau- fällige Klassen zu renovieren, um die Klassenstärke zu verringern. Bei den landesweit steigenden Schülerzahlen wird sich das Problem jedoch weiter verstärken.

Während des Erstbesuchs konnte zudem festgestellt werden, dass die Schule über kei- ne eigene Wasserversorgung verfügt. Auch die sanitären Einrichtungen sind mit insge- samt 20 Latrinen für alle Schüler nicht ausreichend. Daraus ergibt sich eine schlechte hygienische Situation an der Primarschule.

Lösungsvorschlag mit Unterstützung durch die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn:

Bau und Ausstattung von fünf Klassenräumen nach neuem, barrierefreien Schulbaustandard des Bildungsministeriums in Ruanda, um die Klassenstärke zu verringern und verbesserte Unterrichtsbedingungen zu schaffen. Dabei muss mit der Schule noch abgestimmt werden, ob man die alte Klassenräume abbricht oder eine gewisse Zeit weiternutzen möchte. Erfahrungsgemäß nutzt die Schule bestehende Gebäude weiter. Ein Grundstück für einen anschließenden Neubau steht zur Verfügung, so dass auf die bestehende Bausubstanz nicht zwangsläufig zugegriffen werden muss.

Zusätzlich zu den beantragten fünf Klassenräumen schlagen wir die Installation von zwei Regenwasserzisternen à 10m3 und Anschluss an die neu zu errichtenden Gebäude vor. So kann für die EP Rugalika II eine grundlegende Wasserversorgung gewährleistet werden. Anfallender Niederschlag und Dachflächenwasser wird kontrolliert abgeleitet, um Erosionsschäden oder Beeinträchtigungen der Schulgebäude vorzubeugen. Die hygienische Situation soll weiterhin mit dem Bau eines Latrinenblocks à 10 Kabinen und einer barrierefreien Toilette verbessert werden.

Wer mehr wissen will - hier geht's zur Projekt-Homepage: schule-ruanda.de
Flyer4seitig
PDF Dokument (811 Kb)
Anmeldung: Markus Buhr
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